SüdWest Markt 13.03.19

Umfrage 2 Ratgeber 3 Kino 4 Jugend 5 Immobilien 3 Stellenmarkt 18 DieseWoche Nicht freundlich Umfrage Die Menschen in Deutschland halten ihre Mitbür- ger für nicht besonders freund- lich. Das belegen die Ergebnis- se einer internationalen On- line-Befragung des Basel Insti- tute of Commons and Econo- mics. Seite 2 Mehr realistisch Gesellschaft Wer sich im Leben realistische Ziele setzt, kann später auf ein höheres Wohlbe- finden und mehr Zufriedenheit hoffen. Doch die Zielsetzung ist nicht einfach. Seite 3 Für den Bereich Balingen: Heute mit Balingen aktuell n Baden-Württemberg leb- ten 2017 knapp 5,5 Millio- nen (Mill.) Frauen. Rund 1,6 Mill. (30%) haben einen Migra- tionshintergrund, stellt das Statistische Landesamt Ba- den-Württemberg anlässlich des Weltfrauentages auf Basis der Ergebnisse des Mikrozen- sus fest. Die Herkunft der meisten Frauen mit Migrationshinter- grund liegt im europäischen Ausland (1,2 Mill., 73% der Frauen mit Migrationshinter- grund). Besonders stark ver- treten ist die Türkei (238.000, 15%) und die Länder des ehe- maligen Jugoslawiens (220.000, 13%). Aus der ehe- maligen Sowjetunion leben 303.000 (19%) Frauen in Ba- den-Württemberg, darunter sind viele Spätaussiedler mit deutschen Wurzeln. Das größ- te einzelne Herkunftsland dar- unter ist Kasachstan mit 124.000 Frauen (8%), knapp vor Russland (106.000, 7%). Aus Afghanistan, Irak, Iran und Syrien stammen zusammen nur 58.000 Frauen (4%). iele Frauen mit Migrati- onshintergrund haben hohe allgemeinbilden- de Schulabschlüsse. Ein Drittel der Frauen mit Migrationshin- tergrund hat die Schule mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur beendet, rund 13% haben überhaupt keinen Ab- schluss erworben. Von den Frauen ohne Migrationshinter- grund haben gut 1% keinen Schulabschluss. Die Fachhochschulreife oder das Abitur haben 30% der Frauen ohne Migrationshinter- grund und damit rund drei Prozentpunkte weniger als Frauen mit Migrationshinter- grund. Dies liegt daran, dass Frauen ohne Migrationshinter- grund im Durchschnitt deut- lich älter sind und das Bil- dungsniveau älterer Menschen im Durchschnitt niedriger ist. Wie stark das erreichte schuli- sche Bildungsniveau vom Al- ter der befragten Frauen ab- hängt, wird bei der Betrach- tung einzelner Altersgruppen deutlich. Bei Frauen mit Migra- tionshintergrund ist das er- reichte Bildungsniveau in jün- geren Altersgruppen sehr viel höher als bei den Älteren. Ge- genüber älteren Frauen mit Migrationshintergrund sind es bei den unter 35-Jährigen nur noch sehr wenige (rund 5%), die keinen schulischen Ab- schluss nachweisen können und sich auch nicht mehr in schulischer Ausbildung befin- den. Unter den Frauen mit Mi- grationshintergrund ab 65 Jahren sind es noch knapp 28%, die in ihrem Leben kei- nen Schulabschluss erworben haben. ■ red I V Die Zahl der Woche er während der Ar- beitswoche deutlich zu wenig schläft, kann die Auswirkungen des Schlafdefizits auf den Stoff- wechsel nicht durch mehr Schlaf am Wochenende beseitigen. Da- durch erhöht sich das Risiko für Übergewicht und Diabetes. ei zu wenig Schlaf und unbehandelten Schlaf- störungen besteht ein erhöhtes Risiko für Stoffwech- selprobleme, einschließlich Fett- leibigkeit und Diabetes. Das lässt sich laut einer in Current Biology veröffentlichten Studie auch nicht durch zusätzlichen Schlaf am Wochenende ausglei- chen. Kenneth Wright von der University of Colorado Boulder sagt: „Die Hauptbotschaft dieser Studie ist, dass zusätzlicher Schlaf am Wochenende keine wirksame Gegenmaßnahme ist, um durch Schlafverlust induzier- te Stoffwechselstörungen umzu- kehren.“ eilnehmer aus zwei Grup- pen, die dauerhaft oder während einer Arbeits- woche ein Schlafdefizit ange- sammelt hatten, aßen nach dem Abendessen mehr Zwischen- mahlzeiten und nahmen an Ge- wicht mehr zu als Personen in einer Gruppe mit regelmäßigem und ausreichendem Schlaf. Ein dauerhaftes Schlafdefizit redu- zierte auch die Insulinsensitivität um etwa 13 Prozent. Die Gruppe, die am Wochenende mehr schlafen konnte, zeigte ebenfalls eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Insulin, nachdem sie wieder zu den kurzen Nächten zurückgekehrt waren. ie Sleep Research So- ciety und die American Academy of Sleep Me- dicine empfehlen Erwachsenen mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht. ■ Basti W B T D Übrigens erbraucher können sich in diesen Wochen über besonders günstige Sonderangebote freuen. Denn der Streit zwischen Aldi und Lidl um die Preishoheit im Dis- count-Geschäft gewinnt wieder an Schärfe. Doch wie lange wird das dauern? auer-Joghurt für 17 Cent, die 1,25-Liter-Fla- sche Cola für 77 Cent oder die Wagner-Pizza für 1,44 Euro: Der deutsche Lebensmit- telhandel kämpft mit immer schärfer kalkulierten Sonderan- geboten um die Kunden. Ange- trieben wird der Preiskampf vor allem von Aldi und Lidl. Denn die schwelende Rivalität zwi- schen den großen deutschen Discountern ist wieder aufge- flammt – zur Freude vieler Ver- braucher. Dabei war es zuletzt lange Zeit recht ruhig an der Preis- front: „Der Lebensmittelhandel hat sich in den vergangenen Jahren relativ zurückgehalten mit Preiskriegen, weil die Händler sehr viel Geld in die di- gitale Transformation und die Aufwertung ihrer Läden ste- cken mussten“, beschreibt der Handelsexperte Boris Planer vom Analysehaus Edge by Ascential die Lage. Doch spätestens Anfang Feb- ruar war es mit dem Burgfrie- den vorbei. Denn da änderte Aldi plötzlich seine Preisstrate- gie grundlegend. Hatte der Dis- count-Marktführer bis dahin bei Markenartikeln aus seinem Sortiment auf eine Strategie der Dauer-Niedrigpreise gesetzt und in Kauf genommen, dass ihn die Konkurrenz mit ihren Sonderangeboten immer wieder vorführte, so stieg er nun mit kräftigem Werbegetöse in die V B Preiskämpfe der Wettbewerber ein. um Auftakt bot Aldi die 1,25-Liter-Flasche Co- ca-Cola aus seinem Dauersortiment im Sonderange- bot für 79 statt 99 Cent an und das 250-Gramm-Päckchen Ker- rygold-Butter für 1,69 statt 2,39 Z Euro. Doch das Machtwort von Aldi beeindruckte die Wettbe- werber kaum. Im Gegenteil: Lidl reagierte prompt und verkaufte nur weni- ge Tage später die Cola für 77 Cent und auch die Kerrygold- Butter fand sich bei Rewe und Penny plötzlich für 1,66 Euro im Angebot. Kaum brachte Aldi ein neues Sonderangebot auf den Markt, so schien es in den ver- gangenen Wochen, nutzte ir- gendein Wettbewerber die Ge- legenheit, es zu unterbieten - und Aldi musste nachziehen. as Branchenfachblatt „Lebensmittel Zeitung“ spricht deshalb bereits von einem „erbitterten Streit um die Preishoheit im Dis- count-Geschäft“. Einige Akti- onspreise für wichtige Marken- artikel hätten schon neue Tiefststände erreicht. Bei Mol- kereiprodukten seien inzwi- schen Abschläge von 50 Prozent D nichts Ungewöhnliches mehr. ür die Händler geht es um viel. „Aldi verteidigt seinen Markenkern: Dass der Kunde darauf vertrau- en kann, nirgendwo anders ei- nen besseren Deal zu kriegen“, betont Branchenkenner Planer. Gerade Lidl und Kaufland hät- ten diesen Anspruch immer wieder in frage gestellt, seitdem auch Aldi Markenartikel anbie- te. „Da wird jetzt eine Schlacht ausgetragen, die nicht so schnell vorbei sein wird“, meint er in einer Pressekonferenz. Matthias Queck von Retai- lytics, der Analystengruppe der „Lebensmittel Zeitung“, glaubt, dass Aldi ein ehrgeiziges Ziel verfolgt. „Aldi ist im Preisein- stiegsbereich nach wie vor un- angefochten der Lebensmittel- händler, der mit seinen Eigen- marken die Preisuntergrenze definiert, und alle anderen fol- gen fast sklavisch diesen Vorga- F ben“, betont er. Diese Position wolle Aldi jetzt offenbar auch bei Sonderan- geboten für Markenartikel erzwingen. as Pro- blem: Die Konkur- renz spielt nicht mit. Der Rivale Lidl et- wa sieht Mar- kenartikel als sein ureigenes Terrain an und ist nicht bereit, in seiner Para- dedisziplin klein beizuge- ben. Klaus Gehrig, der Chef der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, prophe- zeite kürzlich, dass es im Wett- bewerb künftig noch aggressi- ver zugehen werde. Sowohl Lidl als auch Kaufland würden wei- ter an der Preisschraube dre- hen. chöne Zeiten für die Ver- braucher also? Ja und nein, findet der Handels- experte Queck. „Es gibt jetzt tendenziell mehr Sonderange- bote mit einem besonders ho- hen Abschlag, gern zum halben Preis. Sozusagen das Sonderan- gebot unter den Sonderangebo- ten“, sagt er. Doch gebe es auch gegenläufige Entwicklungen. So hätten sich die Preise in einigen Warengruppen – etwa bei Tafel- schokolade – „auf einem deut- lich höheren Niveau stabilisiert als noch vor einigen Jahren üb- lich“. ■ re/dpa/hr D S Es ist vorbei mit demBurgfrieden Wirtschaft und Verbraucher Neuer Preiskampf, angetrieben vor allem von Aldi und Lidl Anzeige Anzeige Herr Bernd Zeeb:07451-5517-22 / bz@autohaus-daub.de Autohaus Daub GmbH ‹ 2PrsJhbpumSe 2-4 ‹ 721 0 Horb www.autohaus-daub.de/ueber-uns/jobs www.autohaus-daub.de SUZUKI LAGERWAGEN ABVERKAUF WIR GEBENALLES%%% Schnäppchenpreise bis zum 30. 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März um 19.00 Uhr in der Stadthalle Balingen. Betrieblicher Innovationser- folg - (k)ein Zufall? Unterneh- mer berichten aus ihrer Praxis, ist die diesjährige Veranstaltung überschrieben. . Um 19.00 Uhr wird Oberbür- germeister Helmut Reitemann die Teilnehmer begrüßen. An- schließen wird die Wissens- Werkstatt Zollernalb von Ott- N mar Erath Leiter Volkshoch- schule Balingen und Katharina Höckh vorgestellt, die über das Projekt Coding College infor- miert. Über ihr unternehmerisches Engagemnet berichten an- schließend Markus Hallas, Ge- schäftsführer Nachreiner GmbH, Ralf Galster und Joa- chim Wollstädt, Geschäftsfüh- rer Sinfiro GmbH & Co. KG und Jürgen Weber, Geschäftsführer Weber eBusiness Services GmbH. Die Moderation des Abends hat wieder Bernd Flohr 1. Vorsitzender HGV Ba- lingen übernommen. Gegen 20.00 Uhr gibt es einen Steh- empfang musikalischer Umrah- mung durch Frau Timea Böhm-Grebur am Klavier und die Möglichkeit für vertiefende Gespräche, informiert Jügen Martin (Foto) im Gespräche mit der Redaktion. Anmelden können sich Interessierte bis Freitag, 15. März 2019. n Zusammenarbeit mit dem RKW Baden-Württemberg bietet die Wirtschaftsförde- I rung der Stadt Balingen eine Gründersprechstunde an. Sioe ist terminiert auf Donnerstag, 28. März 2019 von 15.00 Uhr bis 17.45 Uhr im Rathaus, Färberstr. 2, Dachgeschoss, Zimmer-Nr. 306. Gründungswillige erhalten eine professionelle Erstbera- tung, die sich über den gesam- ten Existenzgründungsprozess von der Ideenfindung bis zur Firmeneröffnung erstreckt. Die Beratung ist kostenlos, heißt es in einer Pressemitteilung. Anmelden kann man sich bei Ljiljana Cirkovic, RKW Baden- Württemberg, Telefon 0711/229980, oder per E-Mail an info@rkw-bw.de . Weitere Informationen gibt es unter www.rkw-bw.de . 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Jahrgang ■ Nummer 11 Gold-Ankauf • Gold- und Silber-Schmuck • Platin • Barren • Gold- und Silber-Münzen • Bruch und Zahngold auch mit Zähnen • Versilbertes Besteck • Sammlungsauflösung Gold und Silber Juwelier Seher Grüngrabenstr. 3, 72458 Ebingen Telefon 07431 9812745 Fax 07431 9812744 Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.00 – 12.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr Sa. 10.00 – 13.30 Uhr Autohaus Daub GmbH ‹ 2PrsJhbpumSe 2-4 ‹ 721 0 Horb ;eS.: 07451 - 5517-1 5517- www.autohaus-daub.de/ueber-uns/jobs www.autohaus-daub.de KIA LAGERWAGEN ABVERKAUF WIR GEBENALLES%%% Schnäppchenpreise bis zum 30. April Sonderzins Aktion & Inzahlungnahme Ihres Alten zum Höchstpreis! Großes Angebot an NEU-JUNG & Gebrauchtwagen mit bis zu 7 Jahre KIA-Herstellergarantie! % % % % % % %

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